Zurück zu Geschichtliches:
Untermenü Geschichtliches:
Zur Baugeschichte der "Kleinen Kirche"
Historische Hintergründe
Das Äußere der Kirche
Der Innenraum
Kunstgeschichtliche Beschreibungen
Das Altarkreuz
Die Taufe
Die Wandleuchter
Der schwarze Trompeter
Die Taufe ist eine sog. Akanthus-Barock-Schnitzerei aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sie ist gestaltet wie eine große Pflanze ("acanthus" = Diestel). Wenn der runde Deckel auf der Taufschale liegt, wirkt der obere Teil wie eine Knospe, ist er abgenommen, wie aufgeblüht: ein Bild für das Erblühen des Glaubenslebens nach der Taufe.

Am Schaft erkennt man drei geschnitzte Engelköpfe mit Flügeln. Die Gesichter sind nach unten geneigt. An den drei Füßen des Holzschnitzwerks dringen gefangene reptilartige Wesen hervor. Sie symbolisieren widergöttliche, dämonische Mächte, die das Leben bedrohen. Die Blicke der Engel bannen sie jedoch. Der anonyme Künstler deutet dies als Zusage Gottes, dem Kind durch das Sakrament Schutz vor bösen Mächten zu gewähren (Psalm 91,11: "Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen").
